Biergarten statt Beton

Wir holen uns das Aurelis-Gelände zurück!
Spontaner Bürgerbiergarten oder: was man statt Büros aus dem Areal machen könnte…

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Anlässlich des längsten Tags des Jahres haben die Vaihinger für den Kopfbahnhof
heute einen spontanen „Biergarten“ auf dem Aurelis-Gelände am Vaihinger Bahnhof
veranstaltet, zu dem sie andere Bürger einluden.
Im 19. Jahrhundert war dieses Areal Bürgerbesitz und wurde für die gerade
gegründete Württembergische Eisenbahn enteignet. Nun ist es im Besitz eines
Privatunternehmens, der aurelis asset GmbH, gelandet, die es dicht und primär
mit Büros bebaut verwerten möchte. Aber abgesehen von zahlreichen fehlenden
Gutachten, z. B. über Umweltfragen, und der übermäßigen Verkehrsbelastung des
Vaihinger/Möhringer Industriegebiets: die Bürgerinnen und Bürger brauchen keine
zusätzlichen Büros, sondern Erholungsflächen und eine weniger dichte Bebauung,
etwa durch eine Kindertagesstätte – oder einen Biergarten!

„Dieser Biergartenwettertag war uns ein willkommener Anlass, unsere
Volksvertreter daran zu erinnern, was man aus diesem Gelände machen könnte, wenn
man bürgerfreundlich statt investorengesteuert vorginge“, so Christoph Houtman
von den Vaihingern für den Kopfbahnhof. „Sie schicken sich an, ihre
Gestaltungsspielräume für die Bebauung ohne Not abzugeben. Aber dies ist unser
Gelände – enteignet, nach dem Ende der Bahnnutzung zweckentfremdet und nie an
uns zurückgegeben!“

Mehr Hintergrundinfos und warum wir BürgerInnen an dem Gelände dreimal verloren haben, gibt es zum Beispiel hier:
Raubzug

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